Wasserrechtliche Bewilligung

Im Wasserrecht wird zwischen "Gemeingebrauch" und der über den "Gemeingebrauch" hinausgehenden Benutzung von öffentlichen Gewässern unterschieden.
 

Der gewöhnliche Gebrauch von öffentlichen Gewässern, der ohne besondere Vorrichtungen vorgenommen wird und die gleiche Benutzung durch andere nicht ausschließt, wird "Gemeingebrauch" genannt und ist ausdrücklich erlaubt. Für beispielsweise Baden, Waschen, Tränken, die Gewinnung von Pflanzen (z.B. Wasserpflanzen) und die Benutzung der Eisdecke (z.B. Eislaufen) ist keine behördliche Bewilligung nötig.
 

Eine behördliche Bewilligung gemäß Wasserrechtsgesetz (WRG) ist jedoch bei der Benutzung von öffentlichen Gewässern über den "Gemeingebrauch" hinaus erforderlich.